20 Bio für alle?

Autor: Christoph Scheld

Bio als Standard – Muss Nachhaltigkeit teurer sein?

Ob Bio-Lebensmittel per se gesünder sind als konventionelle, darüber kann man streiten. Ziemlich unstrittig ist allerdings: Bio ist besser für die Umwelt. Bio-Standards bei der Tierhaltung mindern Tierquälerei, Bio-Anbaumethoden auf dem Feld halten die Böden gesund und vielfältig, schützen Insekten und erhalten die Artenvielfalt. Und die Verbraucher wollen Bio-Lebensmittel – wobei nicht alle dafür mehr bezahlen wollen oder können.

Also: Warum ist Bio-Qualität nicht längst Standard? Oder, andersherum gefragt: Warum spiegeln die Preise konventionell produzierter Lebensmittel nicht die Umweltschäden wider, die sie verursachen? Wer verdient überhaupt an der Bio-Möhre im Supermarkt und wer an der konventionellen? Warum schwenkt die Politik so wenig auf die Bio-Nachfrage ein? Liegt das eher an der deutschen Regierung oder eher an der verrufenen Brüsseler Agrar-Politik? Und welche Chancen hat eigentlich der Plan der Hessischen Landesregierung, Hessen zum Vorreiter beim Ökolandbau zu machen?

nach oben

Sendung als Podcast

Die Sendung steht Ihnen an dieser Stelle freitags vor der Erstausstrahlung als Podcast zur Verfügung.

nach oben