08 Fasten

Autor: Frank Eckhardt

Gesundes Nichts – Fasten

Das heutige Nahrungs-Überangebot ist aus evolutionärer Perspektive eher „unnatürlich“. In der Menschheitsgeschichte waren stattdessen häufige Zeiten von Hunger oder knapper Kost normal. Unser Organismus ist deshalb genetisch darauf eingestellt, immer wieder von seinen Fettreserven zu leben – also zu fasten. Ohne zeitweilige Knappheit fehlt uns vielleicht sogar etwas.

Was beim Fasten im Organismus passiert, wird derzeit intensiv erforscht. So setzt der Nahrungsverzicht beispielsweise ein gesundes Zellreinigungsprogramm namens „Autophagie“ in Gang. Fasten senkt den Blutdruck und zu hohe Blutfette, hilft gegen Rheuma und chronische Entzündungen. Es gibt Hinweise, dass es die Zellalterung aufhalten und sowohl Diabetes als auch Demenz vorbeugen kann.

Und nicht nur das strenge, mehrtägige Fasten scheint positive Effekte zu haben. Beim so genannten „Intervallfasten“ wechseln sich Phasen des Verzichts mit solchen ab, in denen normal gegessen wird. Viele Intervallfaster berichten, dass sie mit dieser Methode relativ problemlos abnehmen können. Was ist aus wissenschaftlicher Sicht von diesem Trend zu halten?

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