15 Essstörungen

Autorin: Corinna Tertel

Genuss und Verzicht – vom Stress mit dem Essen

Beim Essen geht es oft auch – um Kontrolle: Esse ich zu viel, zu wenig, das Richtige? Besonders die modernen Eltern wollen so gern alles richtig machen, wenn es um das Essen für ihre Kinder geht – und nicht selten wird der Stress um die richtige Ernährung zum Dauer-Streit-Thema in Familien. Auch „gefühlte Unverträglichkeiten“ nehmen zu.

Und so steckt in jedem Einkauf, in jeder Zubereitung, in jeder Mahlzeit vor allem eins: Stress. Um Genuss beim Essen geht es für viele schon lange nicht mehr.

Es gibt Menschen, die sich selbst und ihr Essverhalten äußerst akribisch beobachten, Lebensmittel in „gut“ und „böse“ einteilen, Produkte verteufeln oder tabuisieren. Wenn Essen mit dem Wunsch verknüpft wird ‚Kriege ich bloß mein Essverhalten in den Griff, dann bekomme ich auch mein Leben geregelt‘ – dann wird es problematisch.

Von Anorexie – Magersucht – haben die meisten schon mal gehört. Ärzte und Ernährungspsychologen stellen heute außerdem die so genannte „Orthorexie“ fest: Der Zwang, sich stets vermeintlich „richtig“ zu ernähren.

Wo beginnen Essstörungen? Warum erleben Menschen Essen zunehmend als Stress und nicht mehr als Genuss? Was steckt psychologisch hinter dem Stress mit dem (Nicht-)Essen?

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Sendung als Podcast

Die Sendung steht Ihnen an dieser Stelle freitags vor der Erstausstrahlung als Podcast zur Verfügung.

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